Method

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Zur Erfüllung der allgemeinen Ziele hat sich die Arbeit auf die folgenden Schwerpunkte konzentriert :

  • Gebäudehülle
  • Wärmeerzeugung
  • Wärmerückgewinnung über die Lüftung
  • Zählung des Energieverbrauchs
  • Prozess der Umsetzung an einem bewohnten Standort
La facade du bâtiment

Die Gebäudehülle

Die Gebäudehülle, die die beheizten Bereiche von den nicht beheizten Bereichen trennt, ist unter nachhaltigen, energieeffizienten und ästhetischen Gesichtspunkten konzipiert worden.

Eine umfangreiche Dämmung der Fassade, des Dachs und im Erdgeschoss sowie der Austausch der Fenster und Fenstertüren stellen eine hervorragende Isolierung des Gebäudes und einen erheblich gestiegenen Komfort sicher.

Die Schaffung von Loggien, deren wichtigster Grund die Beseitigung der Kältebrücken der Balkonplatten ist, führt zu einer Pufferzone, die passive Solargewinne fördert.

Es war unerlässlich, Bauverfahren einzusetzen, die eine Arbeit an einem bewohnten Standort erlauben, indem die Belästigungen minimiert werden und der Komfort der Bewohner weitestgehend erhalten bleibt.

Aus diesem Grund wurde das Sanierungsprojekt mit im Werk vorgefertigten Elementen umgesetzt, was die Montagezeit auf der Baustelle erheblich verringert hat.


Die Heizung

Die Wärme- und Warmwassererzeugung wird vorrangig durch Solarenergie und den Austausch mit der Umgebungsluft sichergestellt.

Das System besteht aus Wärmepumpen, die mit etwa 1’700 m² nicht verglasten thermischen Sonnenkollektoren und einem Eisspeicher kombiniert sind, was eine Nutzung der Latentwärme beim Phasenübergang (Wasser/Eis) erlaubt.

Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung mit einem leistungsstarken Wärmetauscher in jedem Gang.

Luftzufuhr in die Wohnräume durch ein neues Leitungsnetz, das in die neue Hülle integriert wurde und Luftabfuhr durch das bestehende Netz aus den Sanitärräumen.

Die Wärmerückgewinnung ist von grundlegender Bedeutung in Gebäuden, die dieses Effizienzniveau erreichen, da der Luftaustausch den grössten Teil des Heizbedarfs verbraucht. Der Verlauf der Arbeiten wurde von den SIG genau verfolgt, damit die Übereinstimmung zwischen dem Energiekonzept und der Ausführung der baulichen Anlagen garantiert ist.

Um eine kontinuierliche Optimierung des Systems zu gewährleisten, wurde eine Zähl- und Überwachungsvorrichtung des Verbrauchs eingebaut, die auch von der Universität Genf im Rahmen einer vom BFE finanzierten Studie benutzt wird.

In jedem Gebäude wurde ein Bildschirm eingebaut, der den Verbrauch des Gangs und den Gesamtverbrauch anzeigt, wobei die verschiedenen Beteiligten eine Fernüberwachung auf jeder Art von Bildschirm nutzen können.

Le chauffage 01Le chauffage 02

La facade du bâtiment 02

Les aspects financiers

Kosten der Arbeiten: CHF 19’900’000.-

Geschätzte Subventionen: CHF 2’000’000.-

Es wurde von Beginn an entschieden, die Mieterhöhung in Grenzen zu halten, um die Prinzipien und ethischen Grundsätze der Genossenschaft zu respektieren.

Der Fortbestand ist unter gleichzeitiger Beibehaltung eines Mietzinses pro Zimmer von etwa 50 % unter dem Marktpreis gesichert.

Die tatsächliche Erhöhung beträgt dank des Ausgleichs durch die verringerten Nebenkosten weniger als CHF 50.- pro Zimmer im Monat.

Nach der Sanierung des Gebäudes hängen die Ergebnisse auch von der Fähigkeit der Bewohner ab, einige Gewohnheiten zu ändern.

Zu diesem Zweck wurde grosser Nachdruck auf die allgemeine Verbreitung des Konzepts und Erläuterungen über das praktische Leben in diesen „neuen Wohnungen“ gelegt. Dies kam zum Ausdruck in:

  • Der Einrichtung einer Anlaufstelle zur Beantwortung von Fragen
  • Der Erstellung von spielerischen Darstellungen
  • Der Erstellung von Richtlinien für den ordnungsgemässen Einsatz
  • Der Einrichtung von Multimedia-Bildschirmen in den Eingangsbereichen der Gebäude